Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit? 6 hilfreiche Tipps - Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit: Tipps - CHICO Blog
News 02.04.2025

Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit? 6 hilfreiche Tipps

Die Tage werden wieder länger, Sonne und Wärme verdrängen Schnee und Eis und überall sprießt, blüht und duftet es. Der Frühling kann magisch sein! Doch es gibt da eine Sache, die vielen einen Strich durch die Rechnung macht: die unliebsame Frühjahrsmüdigkeit. Doch warum sind manche von uns im Frühling so müde und antriebslos? Und was kann man gegen diese Frühjahrsmüdigkeit tun? In diesem Blogbeitrag gibt’s Antworten.

Gründe für die Müdigkeit im Frühling

Eine eindeutige Erklärung für dieses Phänomen gibt es bislang nicht, wohl aber wurden bereits viele Forschungen dazu angestellt. Einige Experten nehmen an, dass durch die Dunkelheit in den Wintermonaten große Mengen Serotonin verbraucht werden. Dieser Botenstoff gilt als „Glückshormon“, denn er kann unser Wohlbefinden steigern, die Gedächtnisleistung stimulieren, Ängste reduzieren und für gute Laune sorgen. Genau zu Frühlingsbeginn sind unsere Serotonin-Speicher allerdings fast leer, wodurch wir uns träger fühlen. Doch auch Melatonin könnte eine Rolle spielen. Dieses Hormon steuert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und wird auch im Frühjahr noch vermehrt ausgeschüttet. Wir sind dadurch also immer noch schläfriger, während wir gleichzeitig mehr Kraft benötigen, um die Serotonin-Produktion anzukurbeln. Eine weitere Theorie besteht darin, dass sich unser Organismus im Winter an die niedrigen Außentemperaturen anpasst und die Körpertemperatur absenkt. Wird im Frühjahr sodann die Temperatur wieder hochgefahren, benötigt dies ebenso mehr Energie. Und auch das unbeständige Wetter macht uns zu schaffen. Manche Ärzte bezeichnen die Frühjahrsmüdigkeit daher als ein „Überbleibsel des Winterschlafs“ und sehen darin einen Anpassungsprozess des Körpers an die veränderten Bedingungen.

6 Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Was auch immer die Ursache ist – viele Menschen leiden unter Frühjahrsmüdigkeit. Doch es gibt eine gute Nachricht: Du musst nicht tatenlos abwarten, bis sich dein neurobiologisches Gleichgewicht wieder einpendelt – im Gegenteil: Je aktiver du dein Leben jetzt gestaltest, desto schneller wird es besser. Ein paar Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

Frische Luft genießen: Es klingt banal, doch frische Luft wirkt wahre Wunder. Bewegung an der frischen Luft mindert Stress, stärkt das Immunsystem und erhöht unsere Leistungsfähigkeit. Wen die Müdigkeit plagt, der sollte daher jeden Tag einen Spaziergang an der frischen Luft unternehmen.

Sport treiben: Zugegeben: Im Winter kostet es etwas mehr Überwindung, um dranzubleiben, aber es zahlt sich aus! Ausdauersport wie das Laufen regt die Serotonin-Produktion an und ist ein hervorragendes Mittel gegen Gereiztheit und schlechte Laune.

Wechselduschen integrieren: Kaltes Wasser wirkt belebend – deshalb lohnt es sich, Wechselduschen in den Alltag zu integrieren. Eine morgendliche kalte Dusche vitalisiert und regt an. Untertags können schon ein paar Spritzer kaltes Wasser auf den Unterarmen die Müdigkeit vertreiben.

Abwechslungsreich essen: Ein weiterer essenzieller Tipp gegen die Frühjahrsmüdigkeit: ausgewogene Ernährung. Sie sagt der Abgeschlagenheit den Kampf an. Vor allem frisches Obst und Gemüse sollten nun auf dem Speiseplan stehen. Vermeide hingegen Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel und zu viele Kohlenhydrate. Sie lassen den Blutzuckerspiegel rasch steigen und auch wieder fallen – und das macht uns müde.

Ausreichend trinken: Vergiss auch nicht, viel zu trinken. 1,5 bis 2 Liter sollten es schon mindestens pro Tag sein. Wasser sollte dabei dein Getränk Nummer eins sein. Daneben eignen sich ungesüßte Tees hervorragend. So bleibst du wach und konzentriert.

Künstliches Licht meiden: Es empfiehlt sich auch, abends auf Smartphone, Tablet und Co. zu verzichten. Der hohe Blaulichtanteil der Displays hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin, wodurch wir schlechter schlafen. Den erholsamen Nachtschlaf brauchen wir allerdings unbedingt, um gut durch den Tag kommen zu können.

Dem Körper Zeit geben und den Frühlingszauber einfangen

Das Wichtigste: Gib deinem Körper die nötige Zeit für die Umstellung. Und ja, das eine oder andere Nickerchen ist erlaubt – etwa in einer unserer CHICO-Hängematten. Aber Vorsicht: Dein Schläfchen sollte nicht zu lange dauern, sonst regst du deine Melatonin-Produktion zusätzlich an. Und außerdem willst du ja nicht den ersten Frühlingszauber verpassen, oder?

Wie gut, dass unsere CHICO-Hängematten vielfältig sind und auch draußen, im Garten oder am Balkon, eine gute Figur machen. Einfach aufstellen oder befestigen, Kuscheldecke, Buch oder Playlist vorbereiten und sich die Nase von der Frühlingssonne kitzeln lassen – herrlich, oder?